Job: Kostümbild und Ausstattung

Das Leben ist Traum

 

Theaterstück von Pedro Calderòn de la Barca, der von 1600 bis 1681 in Spanien lebte.

 

Das Stück ist symbolisch zu verstehen, die Figuren sind nicht psychologisch beschrieben, sondern der Mensch agiert in kosmischen und religiösen Bindungen. Calderón geht von der Seele aus, für die das Leben auf der Erde nur ein Gastspiel ist, eine Art Probe. Doch der Mensch glaubt allmächtig zu sein, daß ihm alles gehöre, das ganze Universum, daß er unsterblich sei, aber eigentlich ist er nur ein „Wurm“, nur Gott ist allmächtig. Calderón will mit seinem Stück zum Ausdruck bringen, daß das Leben auf der Erde vergänglich ist. Wie ein Traum, nur die Seele des Menschen ist das, was von ewiger Dauer ist.

 

“ Was ist Leben? Irrwahn bloß!
Was ist Leben? Eitler Schaum,
Truggebild, ein Schatten kaum,
Und das größte Bild ist klein;
Denn ein Traum ist alles Sein;
Und die Träume selbst sind Traum. ”

( Sigismund, Ende zweiter Akt)

 

Szenische Darstellung der Vermischung von Traum und Wirklichkeit

© 2016 by Heidrun Schwantge.

 

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