Job: Kostümbild

So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr

 

Schauspiel von Theresia Walser

 

Theresia Walser läßt unstete Gestalten aufeinandertreffen, rastlos Getriebene, Suchende, deren Vergangenheit zum Teil verschüttet ist.

Im Zentrum steht der Fernseher, als der heimliche Gott, der sie alle miteinander verbindet zugleich aber auch überfordert.

Der Fernseher selbst kommt zur Sache, er wird quasi zur Person und sprengt so den Rahmen und jegliche Grenzen. Die Schicksalsberichte aus ihm werden vermischt mit der eigenen Realität, sodaß beides nicht mehr recht zu trennen ist.

Die Unterschiede der Menschen sind zweitrangig. Das, was sie miteinander erleben, läßt sie gleich empfinden und handeln. Sie hängen an ihren Ängsten genauso wie an ihrem Glück. Sie brauchen die Begegnungen untereinander um zu sehen und zu fühlen wer sie sind. Sie brauchen Anteilnahme und Reflektion, und sie brauchen einander genauso wie sie einander mißbrauchen. Denn “was wäre ein Einsamer ohne Zuschauer” und “ein Leidender ohne Zeugen?”, so Theresia Walser über ihr Stück.

 

Theaterprojekt mit der Schauspielschule Hannover

Spielort – der stillgelegte Hauptgüterbahnhof  Hannover

© 2016 by Heidrun Schwantge.

 

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